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Solid Edge stellt für alle Bereiche der 3D-Konstruktion die benötigten Funktionen zur Verfügung. Solid Edge steht für einen übergreifenden Konstruktionsansatz.

Durch die Integration von Synchronous Technology und sequentieller Modellierung in einem System kann der Anwender auf alle Anforderungen reagieren, ohne zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen.

In Solid Edge können ausgehend von der Anlagenplanung die einzelnen Komponenten im Zusammenhang der Baugruppe entwickelt werden. Zuerst konstruiert der Anwender einzelne Teile und Unterbaugruppen, die dann montiert werden oder einen beliebigen Zwischenweg einschlagen.

Bei der 3D-Konstruktion innerhalb der Baugruppe kann Geometrie aus Baugruppenlayouts oder anderen Teilen einbezogen werden. Bei Änderungen an verknüpfter Geometrie aktualisiert Solid Edge abhängige Elemente automatisch. So sind auch Änderungen an komplexen Geometrien und umfangreichen Konstruktionen schnell durchgeführt.

Solid Edge schenkt die Freiheit so zu konstruieren, wie es die Aufgabenstellung vorgibt. Ein deutlicher Vorteil, der Zeit spart!

Solid Edge für die sequentielle Modellierung

Die sequentielle Modellierung in Solid Edge ist die historienbasierte traditionelle Konstruktion in Solid Edge. Bei der sequentiellen Modellierung wird die Konstruktionshistorie gespeichert. Damit ermöglicht die sequentielle Modellierung eine vollständige Automation von Konstruktionen und deren Steuerung über Maße und andere Parameter und Variablen.

Bei Änderungen einzelner Formelemente und Parameter werden die nachfolgenden Elemente neu berechnet. Dadurch können stabile und änderungsfreundliche Konstruktionen erstellt werden.

Solid Edge ist damit das ideale CAD-Programm für die Konstruktion von Varianten und Teilefamilien.

Geeignet für Freiformflächen und komplexe Bauteile

Für die Modellierung von Freiformflächen und sehr komplexen Bauteilen, die während der Modellierung ständig angepasst werden müssen, ist die sequentielle Modellierung die richtige Wahl.

Synchronous Technology

Für die direkte Modellierung und parametrische Konstruktion

Synchronous Technology ist eine von Siemens PLM Software entwickelte Technologie, die die direkte Modellierung mit der parametrischen Konstruktion verbindet.

Die Modellierung mit Synchronous Technology erfolgt direkt am Volumenmodell. Daher ergibt sich die Bezeichnung „Direct Modeling“. Neue Elemente werden direkt in der 3D Umgebung skizziert und mit wenigen Mausklicks entsteht das gewünschte Volumen.

Das einfache Bedienkonzept ermöglicht es jedem nach kürzester Zeit, Modelle mit Synchronous Technology zu erstellen und zu bearbeiten.

Synchronous Technology bedeutet Multi-CAD

Die Entstehungshistorie eines Bauteils spielt bei der Bearbeitung keine Rolle, wodurch unnötige Zeitverluste aufgrund der Einarbeitung in bestehende Konstruktionen entfallen. Synchronous Technology ermöglicht problemlos das Bearbeiten von 3D Konstruktionen, die aus anderen Systemen übernommen wurden. So wird Multi-CAD Realität.

Innerhalb von Baugruppen können teileübergreifende Änderungen mit wenigen Mausklicks durchgeführt werden.

Wesentliche Elemente der Synchronous Technology

  • Steuerrad
  • Design Intent
  • PMI-Bemaßungen und Beziehungen
  • Prozessorientierte Formelemente
  • Teilflächenbeziehungen

Mit dem einzigartigen Steuerrad wird Geometrie direkt bearbeitet und platziert. Der Anwender kann gewählte Elemente damit gezielt verschieben oder drehen. Dabei können die Elemente direkt manipuliert oder kopiert werden.

Design Intent analysiert das Modell während jeder Manipulation in Echtzeit und berücksichtigt geometrische Beziehungen und Zusammenhänge. Während der Änderung kann der Anwender die Regeln für die Änderung dynamisch anpassen und hat so direkte Kontrolle auf das Ergebnis.

PMI-Bemaßungen und Beziehungen dienen dazu, das Modell parametrisch zu bestimmen. Über Bemaßungen und Beziehungen kann das Modell definiert und gesteuert werden.

Prozessorientierte Formelemente sind Bearbeitungen, die zusätzliche Informationen erhalten, die jederzeit später bearbeitet werden können. Beispiele für prozessorientierte Formelemente sind unter anderem Bohrungen, Formschrägen, Rippen.

Teilflächenbeziehungen dienen dazu, Beziehungen zwischen Teilflächen von Synchronous Bauteilen zu erstellen. Innerhalb eines Teiles können dauerhafte Beziehungen erstellt werden. Dauerhafte Beziehungen zwischen Synchronous Bauteilen können anschließend über InterPart Beziehungen erzeugt werden.

Gut kombiniert: Synchronous und sequentiell

Synchronous Technology und Sequentielle Modellierung stehen in Solid Edge gleichberechtigt nebeneinander. Beide Technologien können in einem Bauteil miteinander kombiniert werden.

Synchronous Technology ist hervorragend geeignet, um Entwürfe schnell zu erstellen und zu ändern sowie Konstruktionen aus Fremdsystemen zu verarbeiten. Änderungen in kompletten, fertigen Konstruktionen sind in Synchronous Technology durch Steuerrad und Design Intent mit wenigen Mausklicks umgesetzt.

Die Sequentielle Modellierung wird für vollständig bestimmte, steuerbare Konstruktionen verwendet. Dabei kann problemlos auf Synchronous-Elemente aufgesetzt werden. Über Freiformflächen und andere komplexe Formen haben Sie in der sequentiellen Modellierung eine bessere Kontrolle.