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Fundierte Analyse und strategischer Systemausbau schaffen durchgängige Engineering-Prozesse bei LiCON

Geschrieben von Wolfgang Wanner SST | 21. Mai 2026

Die Solid System Team GmbH (SST) hat die bestehende CAD-/CAM-/PLM-Landschaft der Licon mt GmbH & Co. KG (LiCON) zukunftssicher transformiert. Im Mittelpunkt des Projekts standen die Aktualisierung zentraler Engineering-Systeme des Maschinenbauunternehmens, die Weiterentwicklung der SAP-Integration sowie die Umstellung auf ein flexibles SaaS-Lizenzmodell. 

LiCON ist ein international tätiger Hersteller modularer Bearbeitungszentren für die Serienfertigung komplexer Bauteile. Das Unternehmen entwickelt und produziert am Standort Laupheim hochautomatisierte Fertigungslösungen für anspruchsvolle industrielle Anwendungen. Mit steigenden Anforderungen an Flexibilität und Skalierbarkeit rückte auch die Modernisierung der bestehenden Systemlandschaft in den Fokus. Ziel war es, die digitale Prozesskette durchgängig aufzustellen und die Effizienz bereichsübergreifend zu steigern.

Analyse als Ausgangspunkt

Den Projektauftakt bildete ein strukturierter Analyse-Workshop durch das Engineering-Systemhaus SST. Dabei wurden sowohl die eingesetzten Systeme als auch bestehende Abläufe auf Engineering- und Unternehmensebene detailliert betrachtet. Die Ergebnisse lieferten nicht nur Transparenz, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen. „Unser Anspruch war es, nicht nur ein Update durchzuführen, sondern eine zukunftsfähige Systemarchitektur zu schaffen, die mit den Anforderungen von LiCON mitwächst“, erklärt Tim Dornbusch, Leiter Key Account Management bei der Solid System Team GmbH.

Aktuelle Softwarestände und stärkere Integration

Auf Basis der Analyse entstand eine durchgängige Lösung, die sämtliche Bereiche von der Konstruktion über die Fertigung bis hin zum Datenmanagement miteinander verbindet. Im nächsten Schritt wurden die eingesetzten Lösungen Siemens NX und NX CAM auf aktuelle Versionen gebracht. Parallel dazu wurde die PDM/PLM-Integration über SAP ECTR weiterentwickelt und enger mit der bestehenden SAP-Systemlandschaft verzahnt. Zusätzlich begleitete die SST zentrale Maßnahmen im Rahmen des SAP-HANA-Updates, um stabile und durchgängige Prozesse sicherzustellen. Ein weiterer Bestandteil des Projekts war die Umstellung der Siemens-Lösungen von klassischen Perpetual-Lizenzen auf ein modernes SaaS-Modell. Dadurch kann LiCON Software-Ressourcen künftig flexibler nutzen und besser an tatsächliche Anforderungen anpassen. Ergänzend zur technischen Umsetzung unterstützte die SST das Unternehmen mit Prozessanpassungen sowie Schulungen für Key-User und Anwender.

Partnerschaftlicher Projekterfolg

Nach Angaben beider Unternehmen war insbesondere die enge Zusammenarbeit ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Durch klare Zuständigkeiten, kurze Abstimmungswege und ein ganzheitliches Projektverständnis konnten die Maßnahmen planmäßig umgesetzt werden. „Der erfolgreiche Release-Wechsel von NX und SAP ECTR auf die aktuelle Version war für uns ein wichtiger Meilenstein. Besonders hervorheben möchte ich die hervorragende Zusammenarbeit mit der SST. Durch ihre fachliche Kompetenz, die strukturierte Vorgehensweise und das hohe Engagement konnten wir das Projekt nicht nur termingerecht, sondern auch äußerst reibungslos abschließen. Die Zusammenarbeit mit der SST war ein entscheidender Faktor für den gemeinsamen Erfolg“, sagt Robin Haaf, Projektleiter und Referent der Geschäftsführung bei LiCON. 
Mit der modernisierten Systemlandschaft verfügt LiCON heute über eine integrierte Engineering-Plattform mit höherer Transparenz, verbesserten Abläufen und einer skalierbaren Grundlage für zukünftige Anforderungen. Das Projekt zeigt exemplarisch, welche Bedeutung eine strategische Systemmodernisierung für die Wettbewerbsfähigkeit im Maschinenbau hat.

Pressemitteilung (PDF)

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